Dienstag, 24. Februar 2026
Es geht los! Alle Lebensmittel und sonstige Utensilien sind sicher im Rufus verstaut, ein letzter Einkauf im Supermarkt und dann starten wir Richtung Venedig.

Tolle Stimmung an Bord
Mit dabei ist Gittis Maskottchen

Patrizia

und die wunderschöne Valentinstagsblüte
Nach einer angenehmen Fahrt erreichen wir Mestre und finden hier einen von der Lage, aber auch vom Preis günstigen Stellplatz.

Leider ist es kalt und unfreundlich!
Mittwoch, 25. Februar 2026
Direkt neben dem Übernachtungsplatz befindet sich eine Fähranlegestelle und wir erreichen gerade noch rechtzeitig das 10 Uhr-Boot

im Morgendunst düsen wir nach Venedig
Kaum legen wir in der Lagunenstadt an, verzieht sich ein Großteil der Wolken und die Sonne blinzelt herab. Vor 15 Jahren haben wir dieses Juwel das letzte mal besucht
Freitag, 27. Februar 2026
Bevor es in Genua auf die Fähre nach Marokko geht, übernachten wir in Sestri Levante.
Samstag, 28. Februar 2026
In der Früh informiert uns die Reederei per email und SMS, dass sich die Abfahrt aus technischen Gründen um 7 Stunden verschiebt. Na bravo, wir haben also reichlich Zeit zum Frühstücken und was sonst noch!? Von einer Genua Besichtigung nehmen wir Abstand – zu nass – zu kalt …
Wir checken am Nachmittag am Fährhafen ein und dürfen nach einer sehr langen Wartezeit um 20:30 Uhr endlich auf die „Excellent“

und beziehen unsere geräumige und komfortable Suite

Gitti ist begeistert!
Wir sind so müde, dass wir das Ablegen der Fähre in Genua verschlafen.
Sonntag, 1. März 2026
Die Fahrt verläuft äusserst ruhig, kein Seegang – herrlich!
Am späten Nachmittag erreichen wir

Barcelona

Fritz beobachtet kritisch das Anlegemanöver
Montag, 2. Februar 2026
Auch dieser Tag verläuft extrem ruhig und wir genießen

die Sonnenstrahlen an Deck

und die angenehme See!
Am späten Nachmittag verschlechtert sich das Wetter und es beginnt zu regnen. Spät in der Nacht beginnt das chaotische Entladen der Fähre. Es wird gehupt, die PKWs und LKWs fahren kreuz und quer und jeder versucht rücksichtslos die Fähre so schnell wie möglich zu verlassen. Nach fast einer Stunde gelingt es auch uns schadenfrei dem Rumpf der „Excellent“ zu entkommen. Die anschließende Pass- und Zollkontrolle verläuft schnell und problemlos.
Im Hafengelände besteht für Wohnmobile die Möglichkeit kostenlos auf einem großzügigen, asphaltierten Parkplatz zu übernachten und dies nehmen wir in Anspruch.
Dienstag, 3. März 2026
Nach wie vor herrscht starker Regen und heftiger Wind bei eisiger Kälte. Unseren Plan, ins Landesinnere nach Chefchaouen zu fahren, verwerfen wir und lenken unseren Rufus stattdessen eine kurze Strecke westwärts zur Atlantikküste nach Tanger.
Direkt vor der Medina von Tanger befindet sich an der alten Stadtmauer ein

bewachter Parkplatz.
Die Zufahrt dorthin führt mitten durch die menschenüberfüllte Altstadt, eine enge, extrem steile Straße bergauf – nichts für Gittis Nerven.
Da sich das Wetter endlich etwas bessert, spazieren wir durch die Souks von Tanger.

Das Angebot ist riesig!

ist der passende Schuh dabei?
Die meisten Lokale sind im Ramadan geschlossen, aber wir finden ein typisch marokkanisches Restaurant

wo wir hervorragend speisen.
Nicht weit entfernt lockt uns eine vornehme Hotelbar ins Innere

und Gitti bestellt ein Glas Rotwein

Fritz bevorzugt ein marokkanisches Bier
Mittwoch, 4. März 2026
Wir entschließen uns, an der Atlantikküste zu bleiben und fahren weiter nach

Asilah.
Bei strömendem Regen erreichen wir das

Hotel Camping Briech
Hier stehen wir geschützt und – ganz wichtig –

auf Beton!

Zur Zeit ist die Hotelanlage so gut wie leer
Freitag, 6. März 2026
Mit unseren Womo-Nachbarn Andrea und Jürgen aus Deutschland verbringen wir hier eine schöne und lustige Zeit. Mit Kaffee und Kuchen wird heute der Geburtstag von Jürgen gefeiert!

Burgenländischen Rotwein gibts als Geschenk
Da Freitag ist, werden wir vom Hotelrestaurant zu kostenlosem Couscous-Essen eingeladen.

Es ist reichlich und schmeckt wunderbar!
Samstag, 7. März 2026
Das Wetter beruhigt sich langsam und wir ziehen weiter nach Süden. Rabat, die Hauptstadt Marokkos, soll laut unserer Reiselektüre einiges zu bieten haben. Schau ma mal…
Montag, 9. März 2026
Heute möchten wir die berühmte Moschee von Casablanca besuchen. Da Casablanca mit seinen ca. 4,5 Millionen Einwohnern verkehrstechnisch sicherlich eine Herausforderung ist, entscheiden wir uns für eine Bleibe 30 km außerhalb der Stadt

ein gemütlicher Platz inmitten einer Wohnsiedlung
Dienstag, 10. März 2026
Der Stellplatz bietet ein Taxiservice nach Casablanca, welches wir gemeinsam mit einem französchisen Paar annehmen. Dadurch halbiert sich der Preis und wir bezahlen pro Pärchen nur 250 Dirham (ca. € 25,-) für den Ausflug.
Die Hassan-II.-Moschee wurde in den Jahren 1986 bis 1993 gebaut, aber bereits anlässlich des 60. Geburtstags König Hassans II. im Jahr 1989 eingeweiht. Insgesamt wirkten ca. 35.000 Handwerker und Arbeiter – teilweise als Zulieferer – an der Fertigstellung der Moschee mit.
Die Moschee darf tagsüber von Nicht-Muslimen gegen Eintrittsgeld betreten werden.
Mittwoch, 11. März 2026
Heute wird es ländlich! Wir steuern einen kleinen aber feinen Campingplatz an der Antlantikküste an.
Der liebevoll gestaltete familiäre Platz

Oulad Aissa

mit dem reizenden Speiseraum
ist für Gäste auch zu Ramadan geöffnet und offeriert einige marokkanische Gerichte.
Umgeben ist dieses Kleinod von

genügsamen und

farbenfrohen Pflanzen

sowie kleinen Schnecken, die in den Sträuchern leben.
Man hat den Eindruck

hier ist die Welt noch in Ordnung

selbst die Schafe wirken glücklich

Absolutes Highlight ist diese über die Dünen erreichbare Bucht
Freitag, 13. März 2026
Unsere Reise geht weiter zu einer am Atlantik gelegenen Lagune, die für ihre Muschelzucht, vor allem für Austern bekannt ist.
Am großzügigen Parkplatz angekommen, greifen wir das erste Mal auf dieser Reise zu den Fahrrädern

um die Umgebung zu erkunden.

Entlang der fruchtbaren Küstenlinie

gelangen wir zur Lagune Oualidia

Möventreff?

Diese Boote sollen dem rauen Atlantik standhalten?
An einem Kiosk serviert der freundliche Marokkaner

frische Austern
die Fritz natürlich sofort probieren muss

Einmal kräftig schlürfen!
Danach versucht Fritz den eigenartigen, undefinierbaren Geschmack

mit einem „Casablanca“ zu neutralisieren.

Wir radeln zurück zum Stellplatz

vorbei am „Ententeich“

und beenden diesen herrlichen Tag.
Samstag, 14. März 2026
Unser nächstes Ziel ist ein kleines Hotel mit einigen Wohnmobilstellplätzen in Sidi Ishag. Die Fahrt dauert ca. 2 Stunden – hier ein paar Eindrücke davon im Video:
Sonntag, 15. März 2026
Heute verschlägt es uns in eine der meist besuchten Städte Marokkos – Essaouira, eine Hafenstadt mit etwa 85.000 Einwohnern. Vor der Unabhängigkeit Marokkos wurde die Stadt auch Mogador genannt. Dieser alte Name geht vermutlich auf die Portugiesen zurück und wird heute nur noch für die vorgelagerte Insel verwendet. Die gesamte Altstadt (Medina) wurde im Jahr 2001 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.
Wie es weiter geht seht ihr in unserem nächsten Reisebericht!